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    <title>Mordsblog</title>
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<pubDate>Wed, 13 Feb 2013 18:35:18 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: Mordsblog - alles rund um Mord und Totschlag</title>
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    <title>Killerinstinkt - Stephan Harbort</title>
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            <category>True Crime</category>
    
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    <author>Mordsblog (Claudia)</author>
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    &lt;p&gt; &lt;strong&gt;&lt;a onclick=&quot;javascript:this.href = this.href + &#039;&amp;amp;serendipity[from]=&#039; + self.location.href;&quot; id=&quot;s9yisphref72&quot; href=&quot;http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3548374778/claudialeweke-21&quot; title=&quot;Killerinstinkt - Stephan Harbort&quot; class=&quot;serendipity_image_link&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:72 --&gt;&lt;img width=&quot;101&quot; height=&quot;160&quot; alt=&quot;Killerinstinkt - Stephan Harbort&quot; title=&quot;Killerinstinkt - Stephan Harbort&quot; src=&quot;http://mordsblog.de/uploads/buchcover/killerinstinkt.jpg&quot; class=&quot;serendipity_image_left&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Killerinstinkt&lt;br /&gt;Stephan Harbort&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bewährtes aus geübter Feder!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer Harborts andere Bücher und sein Thema bereits kennt, findet hier eine spannende Vertiefung des Themas Serienmord, aber nichts wirklich Neues, was aus seinen anderen Werken nicht bekannt wäre. Hier schlägt wohl der Serieneffekt zu, man kennt Täter und Ermittler und weiß, was einen hinter der nächsten dunklen Ecke erwartet. Vertieft wird hier explizit die Arbeitsweise von Harbort, die Interviewsituation und die oft mühsame Annäherung an den Täter, von dem er etwas erfahren möchte und dessen Situation er deshalb gerecht werden muss. Eine Gratwanderung, denn umworben wird hier der Täter, und zwar nicht trotz sondern gerade wegen seiner grausamen und wiederholten Taten. Dies ist bisweilen schwer auszuhalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Falldarstellungen selbst werden in diesem Buch aufgearbeitet in szenenweisen Rückblenden, teilweise unterbrochen durch Aussagen von Ehefrauen und Partnerinnen, die gnadenlos deutlich machen, dass sogar engste Angehörige oft keine Ahnung haben, mit wem sie da tatsächlich jahrelang zusammenleben, dass der Partner noch ein ganz anderes Gesicht hat, das man nicht wahrhaben will und kann und manchmal auch deutlichste Zeichen kategorisch ausblendet um sie nicht wahr werden zu lassen. Vogel-Strauß-Politik: Es ist nicht wahr, was ich nicht sehe. Leider funktioniert sie nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Harbort beschreibt in diesem Buch ausführlich seine aufreibende Arbeit mit den Tätern, Interviews, in denen er versucht, die wirklichen Motive zu ergründen, die den Verbrechen zugrunde liegen. Dies gelingt zwangsläufig nicht immer, scheitert einerseits wohl an der mangelnden Reflektionsfähigkeit der Täter, ihrem Unvermögen, wirklich zu beschreiben, warum sie das taten - andererseits aber auch an Harborts Anspruch, vielleicht eine Antwort zu erwarten oder etwas bestimmtes hören zu wollen, das eher seiner Erfahrung als Kriminalist entspricht als der eingeschränkten Warhnehmung und Erfahrungswelt des Täters. Besonders aufgefallen ist das in der Interviewsituation im Kapitel &amp;#8220;Morbus Freitag&amp;#8221; und den wiederholten Interviews mit dem Krankenpfleger Thomas Bracht. Hier hatte ich oft das Gefühl, Harbort wollte sich partout nicht zufrieden geben mit dem, was der Mann - durchaus freiwillig und bemüht, seine Taten zu reflektieren - berichtete. Ob sich diese zwei Positionen jemals annähern werden? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Spannend ist es zu erleben, wie mühsam es sein kann, die Spreu vom Weizen zu trennen. Was ist wahr, was berichten die Täter, erzählen sie wissentlich oder unwissentlich etwas Falsches? Oder möchte eben der &amp;#8220;Fachmann&amp;#8221; etwas ganz bestimmtes hören und lenkt gar das Interview in die von ihm erwartete Richtung?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Buch ist wohl weniger zum Einstieg in das Thema Serienmord geeignet und bietet keine bahnbrechenden Neuerungen gegenüber Harborts anderen Büchern, als Vertiefung gerade in Bezug auf Harborts Arbeitsweise ist es dennoch unbedingt lesenswert! &lt;img src=&quot;http://mordsblog.de/templates/default/img/emoticons/leseratte.gif&quot; alt=&quot;:-b&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;© Bilder: Amazon.com Inc. und Tochtergesellschaften&lt;br /&gt;© Buchbesprechung 2013 Claudia Leweke&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Wed, 13 Feb 2013 19:27:00 +0100</pubDate>
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    <title>Unheil - Josef Wilfling</title>
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            <category>True Crime</category>
    
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    <author>Mordsblog (Claudia)</author>
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    &lt;p&gt; &lt;span class=&quot;serendipity_image_link&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:71 --&gt;&lt;a title=&quot;Unheil - Josef Wilfling&quot; target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3453193601/claudialeweke-21&quot;&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;160&quot; alt=&quot;Unheil - Josef Wilfling&quot; title=&quot;Unheil - Josef Wilfling&quot; src=&quot;http://mordsblog.de/uploads/buchcover/unheil.jpg&quot; class=&quot;serendipity_image_left&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;strong&gt;Unheil&lt;br /&gt;Warum jeder zum Mörder werden kann&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;Josef Wilfling&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach der Lektüre des ersten Buches von Josef Wilfling - &lt;a title=&quot;Abgründe - Josef Wilfling&quot; target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://mordsblog.de/index.php?/archives/11-Abgruende-Josef-Wilfling.html&quot;&gt;Abgründe&lt;/a&gt; - nun also die Fortsetzung. Gut so, endlich, denn dieser Mann hat viel zu erzählen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es sind auch hier wieder nicht allein die Fälle, es ist die Botschaft, die den Leser mehr als einmal zum nachdenken anregt: Kann wirklich jeder zum Mörder werden? Was muss passieren, damit man diese Grenze des Anstands überschreitet, die jeder selbstredend für sich in Anspruch nimmt, der etwas auf sich hält? Wann kippt die Sache und man wechselt von der Theorie zur Praxis? Grausam, wie schmal diese Grenzlinie scheint, die manchmal auch wie selbstverständlich weggewischt wird oder gar nicht erst existierte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während Wilfling sein erstes Buch nach den gängigen Mordmotiven strukturierte, geht er hier nun eher vom Menschen her an die Sache heran. Er schildert die Fälle klar, bedrückend sachlich und schnörkellos und absolut authentisch, denn genau das sind sie auch: Mitten aus seiner langjährigen Praxis als Mordermittler, Fälle, die er selbst aufgeklärt hat, Täter, die er selbst verhörte. Und so gelingt ihm, was in der Presse mit ihren vielen Vermutungen, Gerüchten, Deutungen und Halbinformationen nicht funktioniert: Es wird ein Stück Wirklichkeit deutlich, die wir doch alle so gerne verdrängen und mit der wir am liebsten nur unter der sicheren Bettdecke mit der Nase hinter einem netten Krimi konfrontiert werden möchten. Menschlichkeit mit all ihren Schrecken wird spürbar und die abwertende Distanz, mit der man den Tätern üblicherweise begegnet, bekommt Risse, durch die Verständnis durchscheint. Beängstigend. Also wenn Sie sich beim Lesen dabei ertappen, den einen oder anderen Mörder sehr gut verstehen zu können, hat Wilfling ja vielleicht ein wenig von dem erreicht, was er sich vorgenommen hat. &lt;img src=&quot;http://mordsblog.de/templates/default/img/emoticons/tongue.gif&quot; alt=&quot;:-P&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich kann dieses Buch wärmstens all jenen empfehlen, die Fälle aus der Wirklichkeit lesen wollen, die sich nicht zufrieden geben mit dem, was der Tatort um 20.15 Uhr in 90-Minuten-Portionen kameraoptimiert vorkaut und als Realität verkauft, und all jenen, die sich schon länger fragen, wer eigentlich zu solchen Taten fähig ist, die uns bei der Zeitungslektüre so schockieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und ich hoffe, Wilfling hört nicht so bald auf zu schreiben. Ich will mehr lesen von ihm. Ich habe das Buch an einem Tag durchgelesen, da ich mich dem Sog der Geschichten kaum entziehen konnte. Und nun werde ich es noch ein zweites Mal lesen, in aller Ruhe... &lt;img src=&quot;http://mordsblog.de/templates/default/img/emoticons/leseratte.gif&quot; alt=&quot;:-b&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Buch kann im Buchhandel oder über den Amazon-Link bestellt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;© Bilder: Amazon.com Inc. und Tochtergesellschaften&lt;br /&gt;© Buchbesprechung 2012 Claudia Leweke&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Tue, 01 May 2012 11:59:00 +0200</pubDate>
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    <title>Der Soziopath von nebenan - Martha Stout</title>
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            <category>True Crime</category>
    
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    <author>Mordsblog (Claudia)</author>
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    &lt;p&gt; &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3211297073/claudialeweke-21&quot; title=&quot;Der Soziopath von nebenan - Martha Stout&quot; class=&quot;serendipity_image_link&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:68 --&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; title=&quot;Der Soziopath von nebenan - Martha Stout&quot; href=&quot;http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3211297073/claudialeweke-21&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:68 --&gt;&lt;img width=&quot;106&quot; height=&quot;160&quot; class=&quot;serendipity_image_left&quot; src=&quot;http://mordsblog.de/uploads/buchcover/soziopathvonnebenan.jpg&quot; title=&quot;Der Soziopath von nebenan - Martha Stout&quot; alt=&quot;Der Soziopath von nebenan - Martha Stout&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;strong&gt;Der Soziopath von nebenan&lt;br /&gt;Die Skrupellosen: ihre Lügen, Taktiken und Tricks&lt;br /&gt;Martha Sout&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Ein Verriss in aller Kürze&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So manchem Leser ist dieses Buch aus dem Kachelmann-Prozess bekannt. Die Frau, die den bekannten Wetterfrosch im März 2010 wegen Vergewaltigung anzeigte, &lt;a href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/panorama/prozess-gegen-joerg-kachelmann-der-soziopath-von-nebenan-1.1015665&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;Sueddeutsche Zeitung - Kachelmann-Prozess - Bericht vom 25.10.2010&quot;&gt;hielt sich dieses Werk während des Prozesses werbewirksam und botschaftheischend vor das Gesicht&lt;/a&gt;. Auch eine Art von Aussage, wenn man so will. Sie hätte es besser gelesen, anstatt es sich vor das Gesicht und die Kameras zu halten, dann hätte sie das Eigentor erkannt, das sie damit schoss. Vorab: In diesem Zusammenhang ist mir dieses Buch zwar zum ersten Mal begegnet, mich interessierte allerdings mehr die Thematik des Buches (ich bin immer auf der Suche nach Informationsquellen über von der Norm abweichende Zeitgenossen) als der hochgepuschte Prozess, bei dem es am Ende nur Verlierer gab - einschließlich der Gerechtigkeit. Aber kommen wir zum Thema dieses Blogeintrags, dem Buch, denn ich habe Ihnen einen &lt;strong&gt;kurzen&lt;/strong&gt; Verriss versprochen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Verlierer kann es auch bei diesem Buch nur geben - die Leser. Wer den recht hohen Preis für dieses Buch bezahlt in der Hoffnung, echtes Hintergrundwissen über Soziopathen zu bekommen, wird schmählich enttäuscht und das Buch bald zuklappen. Ein paar symbolhafte Beispiele von Menschen werden geschildert, die sodann als Soziopathen bezeichnet werden. Die Falldarstellung bleibt allerdings auf Soap-Niveau und recht flach und ist nur an die Wirklichkeit angelehnt, also keine wirklichen Fälle. Allenfalls wird noch hier und da eingestreut, dass es sich um ein erbliches Problem halten &lt;em&gt;könnte&lt;/em&gt; (nichts genaues weiß man nicht).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dafür aber ergießt sich über den Leser sehr viel Gehacke auf die Betroffenen, die ständig als &amp;#8220;ohne Gewissen ausgestattet&amp;#8221; diffamiert werden, als hätten sie allein dadurch schon ein Kapitalverbrechen begangen und als wäre &amp;#8220;Gewissen&amp;#8221; ein messbarer und sichtbarer Körperteil. Und besser wäre es vermutlich sowieso, sie dürften sich gar nicht in der kleinen heilen Welt der ja ach so mitfühlenden mit Gewissen ausgestatteten Menschen aufhalten. Ein diffuses &amp;#8220;rennt um euer Leben, wenn ihr einem solchen Menschen begegnet&amp;#8221; beherrscht das ganze Buch, denn ohne Gewissen ist böse, schlecht und ganz ganz fies. Also Mitgefühl und Verständnis nur für ihresgleichen, nicht für Menschen ohne Gewissen, die sind es nicht wert, praktisch selbst schuld, auf jeden Fall aber schlecht... &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wirkliche Informationen sucht man vergeblich. Jede kurze Internet-Recherche bringt mehr, soviel ist sicher.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Mein Fazit:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Spart euch das Geld, wirkliche Informationen sind nicht enthalten, nur Schuldzuweisungen und Diffamierungen. Da ist wohl jemand sehr böse auf einen Soziopathen, das Buch klingt mir eher nach persönlicher Abrechnung als nach Informationsquelle einer Therapeutin. (!) Man kann nur hoffen, sich niemals hilfesuchend an jemanden zu wenden, der in Wahrheit so über einen denkt und solche Bücher verzapft.&amp;#160; &lt;img src=&quot;http://mordsblog.de/templates/default/img/emoticons/axt.gif&quot; alt=&quot;:-a&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;© Bilder: Amazon.com Inc. und Tochtergesellschaften&lt;br /&gt;© Buchbesprechung 2012 Claudia Leweke&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Sun, 25 Mar 2012 10:16:31 +0200</pubDate>
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    <title>110 Ein Bulle hört zu - Cid Jonas Gutenrath</title>
    <link>http://mordsblog.de/index.php?/archives/29-110-Ein-Bulle-hoert-zu-Cid-Jonas-Gutenrath.html</link>
            <category>True Crime</category>
    
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    <author>Mordsblog (Claudia)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3864930014/claudialeweke-21&quot; title=&quot;110 Ein Bulle hört zu - Cid Jonas Gutenrath&quot; class=&quot;serendipity_image_link&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:67 --&gt;&lt;/a&gt;&lt;strong&gt;&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3864930014/claudialeweke-21&quot; title=&quot;110 Ein Bulle hört zu - Cid Jonas Gutenrath&quot; class=&quot;serendipity_image_link&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:67 --&gt;&lt;img width=&quot;105&quot; height=&quot;160&quot; alt=&quot;110 Ein Bulle hört zu - Cid Jonas Gutenrath&quot; title=&quot;110 Ein Bulle hört zu - Cid Jonas Gutenrath&quot; src=&quot;http://mordsblog.de/uploads/buchcover/110bullehoertzu.jpg&quot; class=&quot;serendipity_image_left&quot; /&gt;&lt;/a&gt;110 Ein Bulle hört zu&lt;br /&gt;Cid Jonas Gutenrath&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Dieses Buch entdeckte ich durch puren Zufall, als ich am Bahnhof vor einer Reise aus Langeweile noch etwas stöberte. Der Klappentext machte mich neugierig. Beherzt griff ich zu und trug den Schmöker zur Kasse. &amp;#8220;Geschichten mit Sogwirkung: Nah am Leben und mitten ins Herz&amp;#8221;, so die Überschrift des Klappentextes auf der Rückseite. &amp;#8220;Beim Lesen seiner authentischen Geschichten lacht man Tränen oder es stockt einem der Atem.&amp;#8221; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich war begeistert, noch ein Buch zum Thema, wie das von Steel, &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://mordsblog.de/index.php?/archives/23-Bei-Totschlag-druecken-Sie-die-Taste-Steel.html&quot;&gt;das ich bereits hier vorgestellt hatte&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vorab ein dickes Lob: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Geschichten sind sehr spannend erzählt, eine bunte Ansammlung von Anrufen aus der Berliner Notrufzentrale der Polizei. Manchmal Alltagsgeschäft, oft genug aber persönliche Schicksale, die betroffen machen. Viele Menschen, denen Gutenrath helfen konnte, die er noch erreichte, aber auch Menschen, bei denen das nicht gelang, wie der Frau, die ihren Suizid ankündigte und noch während des Telefonats durch einen Sprung aus dem Fenster umsetzte. Oder die verzweifelte Frau, die während des Gesprächs von ihrem Mann mit einer Axt erschlagen wurde. Das sind sicher die traurigen Highlights. Der Autor, ein eloquenter und mitfühlender Zeitgenosse, schafft es, den Leser nicht nur durch diese Geschichten, sondern auch durch seine verständnisvolle und einfühlende Gesprächsführung bei der Stange zu halten. So bleibt es nicht bei einer willkürlichen Aneinanderreihung von Anekdoten und Geschichtchen, sondern es werden Menschen sichtbar - auf beiden Seiten der Telefonstrippe! - die einander begegnen. Man spürt eine Anteilnahme und ein Einfühlungsvermögen, welche man wohl nicht erwarten würde, wenn man die 110 wählt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber genau hier beginnt ab der zweiten Buchhälfte leider auch der Knackpunkt. Cid Jonas Gutenrath scheint sich ein wenig in der Rolle des Paradiesvogels zu gefallen. Während er im Vorwort noch verspricht &amp;#8220;Es geht nicht um mich. Es geht um uns. Um uns alle.&amp;#8221;, rutscht er doch in der zweiten Hälfte des Buches mehr und mehr in die Darstellung seines eigenen schillernden Werdeganges, aufgewachsen praktisch auf der Hamburger Reeperbahn und mehr als einmal mit beiden Beinen unterwegs auf dem Drahtseil zwischen legal, illegal, scheißegal, wo er aber immer wieder den Absprung schafft, bis er schließlich tatsächlich bei der Polizei landet - auf der richtigen Seite des Schreibtischs. Den letzten Kapiteln vorangestellt immer länger werdende und - sorry - schwafeligere Anekdoten seiner eigenen einigermaßen halbseidenen Vergangenheit, heldenhafte Geschichten von starken Jungs, großem Zusammenhalt und körperlichen Strapazen, bevor immer kürzer geschilderte Anrufe, nur knapp noch zum Thema passend, wiedergegeben werden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Feeling, das am Anfang des Buches so stark rüberkam, verliert dadurch leider spürbar an Kraft. Es gerät zu einer Anhäufung skurriler Anrufe und noch skurrilerer Lösungsansätze, die Gutenrath den Anrufern nahebringt. Wohl nicht ohne Erfolg, wie es scheint, doch mimt er zum Schluss mehr und mehr den Selbstdarsteller und ein paar Mal schaute ich doch verwundert auf das Cover, ob ich jetzt versehentlich ein Buch von &lt;a href=&quot;http://nachtlager.de/go/de/intro/index&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Domian&lt;/a&gt; erwischt habe oder tatsächlich Berichte von einer 110-Notruf(!)-Hotline. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während bei &lt;a href=&quot;http://steel.twoday.net/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Steel&lt;/a&gt; offensichtliche Fehlanrufe beim Notruf konsequent und knapp abgewiesen werden - zu Recht - belässt es Gutenrath zunächst bei dem Appell an die Leser (nicht die Anrufer!), dass dadurch wichtige Kapazitäten für echte Notfälle verlorengehen. Einen Mann, der offensichtlich entnervt wegen diverser Marotten seiner schwangeren Gattin den Polizeinotruf anruft, quatscht er aber offenbar mit Lust und Laune derart zu, gibt ihm Ratschläge für den richtigen Umgang mit Frauen im allgemeinen und schwangeren Frauen im besonderen, bis dieser (sic!) noch mehr entnervt durch den Polizisten den Hörer auf die Gabel knallt. Zum guten Schluss ergeht er sich dann auch noch in Überlegungen, dass das entstehende Baby wohl offenbar keinen guten Vater abbekommt respektive ohne einen solchen aufwachsen wird. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die letzten Seiten des Buches wirken dann auch beinahe konsequent ein wenig richtungslos, ein Gefühl, das ich selbst kenne, wenn die Geschichte zu Ende erzählt ist, einem der Erzählstoff ausgeht, aber man den Abschied (noch) nicht wagt. Eine vorsichtige Andeutung von - wiederholtem - beruflichen Ärger, Disziplinarverfahren - Selbstdarstellung Gutenrath.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Mein Fazit&lt;/strong&gt;: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Durchaus ein lesenswertes Buch. &amp;#8220;Authentische Geschichten&amp;#8221; darf man wörtlich nehmen. Der Autor erzählt, wie ihm der Hamburger Schnabel gewachsen ist, und trifft dabei auf Anrufer, bei denen er genau dadurch erfolgreich ist. Ob man das ganze allerdings als wirklichkeitsgetreuen Bericht aus deiner Notrufzentrale verstehen sollte oder als Bericht eines besonderen Menschen, eines Originals, der dort arbeitet und seine spezielle Herangehensweise schildert, lasse ich mal offen. Spannend ist es auf jeden Fall. &lt;img src=&quot;http://mordsblog.de/templates/default/img/emoticons/leseratte.gif&quot; alt=&quot;:-b&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Buch kann im Buchhandel oder über den Amazon-Link bestellt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;© Bilder: Amazon.com Inc. und Tochtergesellschaften&lt;br /&gt;© Buchbesprechung 2012 Claudia Leweke&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Sat, 24 Mar 2012 11:54:24 +0100</pubDate>
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    <title>Logitech Schnurlose Solar-Tastatur K750 für Mac / PC</title>
    <link>http://mordsblog.de/index.php?/archives/28-Logitech-Schnurlose-Solar-Tastatur-K750-fuer-Mac-PC.html</link>
            <category>Spielzeug</category>
    
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    <author>Mordsblog (Claudia)</author>
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    &lt;p&gt;Ich möchte euch heute die weiß/silberne Mac-Version der Logitech Wireless Solar-Tastatur K750 vorstellen, die ich mir vor nun drei Wochen gekauft habe. Und zwar explizit die Funktion und Anschluss an einem Windows-PC, was durchaus funktioniert. Diese Tastatur gibt es zwar auch als PC-Version, da aber nur in schwarz/hochglänzend, was für mich nicht in Frage kommt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://mordsblog.de/uploads/tastatur1.jpg&quot; title=&quot;Logitech Wireless Solar Keyboard K750&quot; class=&quot;serendipity_image_link&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:61 --&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/B005IOMWRC/claudialeweke-21&quot; title=&quot;Logitech Wireless Solar Keyboard K750&quot; class=&quot;serendipity_image_link&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:61 --&gt;&lt;img height=&quot;439&quot; width=&quot;700&quot; alt=&quot;Logitech Wireless Solar Keyboard K750&quot; title=&quot;Logitech Wireless Solar Keyboard K750&quot; src=&quot;http://mordsblog.de/uploads/tastatur1.jpg&quot; class=&quot;serendipity_image_center&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/B005IOMWRC/claudialeweke-21&quot; title=&quot;Logitech Wireless Solar Keyboard K750&quot; class=&quot;serendipity_image_link&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:62 --&gt;&lt;img height=&quot;347&quot; width=&quot;700&quot; alt=&quot;Logitech Wireless Solar Keyboard K750&quot; title=&quot;Logitech Wireless Solar Keyboard K750&quot; src=&quot;http://mordsblog.de/uploads/tastatur2.jpg&quot; class=&quot;serendipity_image_center&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;http://mordsblog.de/uploads/tastatur3.jpg&quot; title=&quot;Fußstütze Logitech Wireless Solar Keyboard K750&quot; class=&quot;serendipity_image_link&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:63 --&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Ich war schon seit geraumer Zeit auf der Suche nach einer weißen oder silbernen schnurlosen Tastatur, die allerdings ein paar grundlegende Qualitätsmerkmale aufweisen sollte, wie man sie von Logitech kennt. Bisher Fehlanzeige. Entweder billige China-Importe mit ebenso billigem Plastik, oder ein zusätzlich einzustöpselnder Funksender, da nicht kompatibel mit der Logitech-Maus, und / oder oft geradezu abenteuerlicher Anordnung der grundlegenden Tasten, so dass sie für Vielschreiber indiskutabel sind. Oder schwarz! Oder mit Kabel. Wirklich nicht lustig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun habe ich diese Tastatur entdeckt und sie gefiel mir in weiß/silber einfach perfekt. Natürlich war sie in dieser Farbzusammenstellung mal wieder exclusiv für den Mac bestimmt, was sonst, schnöde Otto-Normal-Windows-Nutzer können sich ja an hochglänzenden und spiegelnden und staubfangenden schwarzen Tastaturen erfreuen, auf denen man bei schwachem Licht so gut wie nichts erkennt. Gibt ja noch nicht genug schwarze Tastaturen am Markt. &lt;img src=&quot;http://mordsblog.de/templates/default/img/emoticons/sad.gif&quot; alt=&quot;:-(&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also habe ich einfach den Versuch gewagt - dank Amazons kulanter Rücknahmepolitik einigermaßen risikolos - die Mac-Tastatur an den PC zu docken, erstmal sicherheitshalber mit aufgeklebt gelassener Schutzfolie, damit ich sie wieder umtauschen kann, ohne den nächsten Käufer unnötig zu ärgern. Doch die war nach 10 Minuten abgezogen, denn die Kaufentscheidung war klar: Das Ding bleibt bei mir! &lt;img src=&quot;http://mordsblog.de/templates/default/img/emoticons/cool.gif&quot; alt=&quot;8-)&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Anschluss funktioniert, wie man es von Logitech gewohnt ist: Über die Logitech-SetPoint-Software am Unifying-Stick der Maus mit angemeldet. Das geht ganz easy: SetPoint-Unifying-Software starten, neues Gerät pairen, selbiges anschalten, funktioniert. Der Stöpsel, der bei der neuen Tastatur dabei war, dient mir nun als Ersatzteil. Man weiß ja nie, wozu man es mal braucht. Wenn man nur diese Tastatur betreibt und nicht noch eine Funk-Maus von Logitech hat, reicht das Einstöpseln des beigefügten Sticks, dieser ist bereits mit der Tastatur gekoppelt. Das Installieren der SetPoint-Software kann aber auch in diesem Fall nicht schaden und bietet noch Einstellungsmöglichkeiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der SetPoint-Software taucht nun der Reiter &amp;#8220;Eigene Tastatur&amp;#8221; mit auf. Offensichtlich ist vorgesehen, dort auch die Tastenbelegung ändern zu können, aber vorgegeben ist dort ledigtlich eine Help-Taste. Vielleicht liegt der Grund darin, dass es eine Mac-Tastatur ist, oder der Treiber für diese neue Tastatur ist noch nicht ausgereift, keine Ahnung. Was man dort aber einstellen kann und vielleicht ab und zu Sinn macht ist &amp;#8220;Funktion der F-Tasten vertauschen&amp;#8221;. Die F-Tasten bei dieser Tastatur sind per FN-Taste (dort wo bei PC-Tastaturen die Einfüge-Taste liegt) noch mit einer zweiten Funktion belegt, so zum Beispiel die Lautstärke-Funktionen im Media-Player. Wer diese oft braucht, hingegen die normalen F-Tasten-Funktionen gar nicht, kann sich den Klick auf die FN-Taste sparen und dies mit dieser Funktion umschalten.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://mordsblog.de/uploads/setpoint.jpg&quot; title=&quot;Screenshot SetPoint-Software Logitech&quot; class=&quot;serendipity_image_link&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:59 --&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class=&quot;serendipity_image_link&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:60 --&gt;&lt;img height=&quot;542&quot; width=&quot;700&quot; alt=&quot;Screenshot Logitech SetPoint-Software&quot; title=&quot;Screenshot Logitech SetPoint-Software&quot; src=&quot;http://mordsblog.de/uploads/setpoint1.jpg&quot; class=&quot;serendipity_image_center&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Die Tastenbelegung dieser Tastatur unter Windows 7 ist weitgehend Windows-konform, also z. B. das @ ist da, wo es normalerweise auch ist, auf Alt/Q, nicht wie aufgedruckt auf dem L. Auch die F-Tasten haben die windows-übliche Belegung und mittels einer FN-Taste noch die oben beschriebene Doppelbelegung. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was fehlt, ist eine Einfügen-Taste sowie die für den Bildschirmdruck, die ich häufig benötige. Auch sind die °- und die &amp;gt;-Tasten zwar korrekt beschriftet, aber in ihren Funktionen jeweils vertauscht. Aber dieses Problem lässt sich recht komfortabel mit dem kostenlosen Freeware-Tool &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/software/download/sharpkeys/57029&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;SharpKeys bei Heise.de mit Download-Möglichkeit&quot;&gt;SharpKeys&lt;/a&gt; lösen, mit dem man die Tastenbelegung nach eigenen Wünschen ändern kann. Ich habe jetzt die F13-Taste mit Einfügen belegt, die F14 mit Bildschirmdruck, auf der F15 nochmal den Stummschalter, sowie die beiden vertauschten Tasten entsprechend der Beschriftung belegt. Wie das ganze in SharpKeys aussieht, seht ihr unten auf dem Bild. Nachdem ihr die Änderungen vorgenommen habt, einfach in die Registry eintragen lassen, PC neu booten, läuft. SharpKeys braucht nicht installiert zu werden, sondern nur bei neuem Einstellungs- oder Änderungsbedarf die Exe-Datei starten, Einstellungen vornehmen wie beschrieben, fertig. Wenn die Änderungen am PC einmal gemacht sind, bleiben sie bestehen, selbst wenn die Exe-Datei einmal gelöscht wird. Für den Fall einer Windows-Neuinstallation wäre es aber ratsam, diese sorgfältig aufzubewahren, dann sind die Einstellungen natürlich erstmal wieder jungfräulich und man wundert sich. &lt;img src=&quot;http://mordsblog.de/templates/default/img/emoticons/tongue.gif&quot; alt=&quot;:-P&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;&lt;span class=&quot;serendipity_image_link&quot;&gt;&lt;img height=&quot;599&quot; width=&quot;700&quot; class=&quot;serendipity_image_center&quot; src=&quot;uploads/sharpkeys.jpg&quot; title=&quot;Screenshot Tool SharpKeys von Randy Rants&quot; alt=&quot;Screenshot Tool SharpKeys von Randy Rants&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt; &lt;br /&gt;Da diese Tastatur eine Solar-Tastatur ist, entfällt der Batteriewechsel in Zukunft völlig. Die Solarzellen werden unterstützt durch eine Knopfzelle, mit deren Ladung angeblich bis zu drei Monate Laufzeit bei völliger Dunkelheit zu realisieren ist. Das habe ich natürlich noch nicht ausprobiert, jedoch kann ich sagen, dass auch bei dem momentan recht schwachem Tageslicht die Anzeige in der Solar App immer auf 100 % Ladung steht. In dem kleinen Tool, das man bei Logitech herunterladen kann, kann man auch prima überprüfen, ob das Licht ausreichend ist. Auch die Lichtquelle des Monitors sowie künstliches Licht laden die Zellen immer wieder auf. Meine Tastatur steht seit Beginn an immer auf 100 %, ob es nun dunkel oder hell draußen ist, ob ich den ganzen Tag am PC gearbeitet habe oder ihn gerade erst gestartet habe. Es scheint also zu funktionieren, wenn regelmäßig Tageslicht auf die Tastatur fällt, wie es in normalen Räumen der Fall ist. Die Anzeige unten ist bei Dunkelheit draußen und angeschalteter kleiner Schreibtischlampe entstanden. Sollten wirklich mal alle Stricke reißen, wäre die Knopfzelle aber austauschbar, schließlich lebt keine Batterie ewig.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;&lt;span class=&quot;serendipity_image_link&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:58 --&gt;&lt;img height=&quot;733&quot; width=&quot;396&quot; class=&quot;serendipity_image_center&quot; src=&quot;http://mordsblog.de/uploads/solarapp.jpg&quot; title=&quot;Screenshot Solar App von Logitech&quot; alt=&quot;Screenshot Solar App von Logitech&quot; /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Der Tastaturanschlag ist sehr komfortabel, weil die Tastatur sehr flach ist. Die Hände liegen beim Schreiben fast flach auf dem Tisch, kein Abknicken der Handgelenke mehr, keine Handballenauflage... Sieht einfach gut aus auf dem Schreibtisch und ist macht durch das Eigengewicht einen recht wertigen Eindruck. Auch fühlen sich die Tasten angenehm an, sind etwas rauh, also kein billiges Hochglanzmaterial. Es glänzt nur die silberne Basisfläche leicht sowie der Solarzellenstreifen etwas stärker, aber die Tasten selbst sind matt, also keine störende Spiegelung beim Schreiben und auch bei schwachem Licht alles bestens zu erkennen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Tastenaufteilung ist nach den beschriebenen Anpassungen Standard-Tastatur-konform, also für Vielschreiber recht entspannend, da nicht wieder alles neu gesucht werden muss, insbesondere die weniger genutzten Sonderfunktionen. Alles da, wo es hingehört oder mittels &lt;a title=&quot;SharpKeys bei Heise.de mit Download-Möglichkeit&quot; target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.heise.de/software/download/sharpkeys/57029&quot;&gt;SharpKeys&lt;/a&gt; dort, wo man es haben möchte. Der Ausschalter ist bei Nichtgebrauch der Tastatur eine sinnvolle, da stromsparende Einrichtung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch reinigen geht recht flott: Einfach, wenn es im laufenden Betrieb ist, die Tastatur kurz mit dem Aus-Schieber abschalten und mit einem ganz schwach feuchten Mikrofasertuch abwischen. Fertig. Das beiliegende Brillenputztüchlein ist eher witzlos für diesen Zweck. Natürlich sieht man auf weiß/silber zum Glück auch nicht jedes einzelne Fusselchen, der Putzaufwand hält sich also in Grenzen.&amp;#160; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also rundum eine schicke Tastatur.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einziges Manko: Die Stützen auf der Unterseite der Tastatur sind sehr schmal und wirken einfach klapprig, obwohl sie ausgeklappt nicht wackeln. Ich fürchte, lange würden die nicht im Alltag halten, wenn man die Tastatur vielleicht auch öfter mal hin- und herschiebt ohne sie anzuheben. Das ist unwürdig und hat Logitech auch schon mal besser hingekriegt. Wer wie ich die Tastatur gern ganz flach liegen hat, den stört es nicht, aber das hätte nicht sein müssen, bei einem doch einigermaßen hochpreisigen und edlen Teil.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;&lt;span class=&quot;serendipity_image_link&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:63 --&gt;&lt;img height=&quot;372&quot; width=&quot;400&quot; alt=&quot;Fußstütze Logitech Wireless Solar Keyboard K750&quot; title=&quot;Fußstütze Logitech Wireless Solar Keyboard K750&quot; src=&quot;http://mordsblog.de/uploads/tastatur3.jpg&quot; class=&quot;serendipity_image_center&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class=&quot;serendipity_image_link&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:64 --&gt;&lt;img height=&quot;214&quot; width=&quot;700&quot; alt=&quot;Logitech Wireless Solar Keyboard K750&quot; title=&quot;Logitech Wireless Solar Keyboard K750&quot; src=&quot;http://mordsblog.de/uploads/tastatur4.jpg&quot; class=&quot;serendipity_image_center&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class=&quot;serendipity_image_link&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:65 --&gt;&lt;img height=&quot;393&quot; width=&quot;700&quot; alt=&quot;Logitech Wireless Solar Keyboard K750&quot; title=&quot;Logitech Wireless Solar Keyboard K750&quot; src=&quot;http://mordsblog.de/uploads/tastatur5.jpg&quot; class=&quot;serendipity_image_center&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Mein Fazit:&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ein Kauf, der sich für mich gelohnt hat. Ich schreibe wirklich viel und ich möchte eine einfache, jedoch nicht unbedingt hässliche Tastatur, auf der man die Tasten auch findet und sich nicht erst wieder neu sortieren muss. Das ist mit diesem Produkt gelungen. Und wer die hässlichen schwarzen Klavierlack-Dinger auch leid ist, kann mit ein paar kleinen Tricks und Anpassungen (wirklich leicht, auch für Laien), schnell auch mit der schicken Mac-Tastatur zum Ziel kommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;© Bilder und Produktbeschreibung 2012 Claudia Leweke&lt;br /&gt;© Urheberrecht der Software bei den jeweiligen Produktanbietern&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Sun, 15 Jan 2012 17:49:37 +0100</pubDate>
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    <title>Der Beobachter - Charlotte Link</title>
    <link>http://mordsblog.de/index.php?/archives/27-Der-Beobachter-Charlotte-Link.html</link>
            <category>Krimis &amp; Thriller</category>
    
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    <author>Mordsblog (Claudia)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3442367263/claudialeweke-21&quot; title=&quot;Der Beobachter - Charlotte Link&quot; class=&quot;serendipity_image_link&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:56 --&gt;&lt;img height=&quot;160&quot; width=&quot;101&quot; alt=&quot;Der Beobachter - Charlotte Link&quot; title=&quot;Der Beobachter - Charlotte Link&quot; src=&quot;http://mordsblog.de/uploads/buchcover/beobachter1.jpg&quot; class=&quot;serendipity_image_left&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;strong&gt;Der Beobachter&lt;br /&gt;Charlotte Link&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Roman in gewohnt gutem Schreibstil. Er verspricht recht angenehme Unterhaltung, wie man sie von Charlotte Link gewohnt ist. Sie versteht es, dem Leser einen Blick in die (Un-) Tiefen ihrer Hauptfiguren zu gestatten, so dass man gerne dranbleibt bis zum Schluss. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dennoch werden dem geübten Krimileser im Laufe der Lektüre so einige Klischees begegnen und die Richtung, die das Buch bald nimmt, zeichnet sich ab: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der einsame Sonderling, der den ganzen Tag spazierengeht und Leute beobachtet und sich dadurch verdächtig macht. &lt;br /&gt;Das Hauptopfer, das aus lauter Langeweile in der Ehe die erste Gelegenheit zum Fremdgehen ergreift und dadurch ins Visier eines irren Mörders gerät, der alle tötet, nur nicht sie, obwohl sie angeblich sein eigentliches Ziel sein soll.&lt;br /&gt;Der Held, ein Ex-Polizist, dessen Karriere nach einem ungerechtfertigten Vergewaltigungsvorwurf einen Bruch erlebt hat. Nun nimmt er aus Liebe zum verfolgten Opfer persönlich die Ermittlungen auf und gerät auch gleich selbst in die Schusslinie des ihn hassenden ehemaligen Kollegen und Ermittlers, weil er den einsamen Wolf markiert und auch noch heimlich in ihn verliebte Ex-Kolleginnen für seine Zwecke einspannt, welche ihn ihrerseits natürlich sogleich aus alter unerfüllter Liebe bereitwillig in die Ermittlungsergebnisse einweihen. &lt;br /&gt;Und natürlich nicht zu vergessen die Staatsanwältin, die sich aus ärmlichsten Verhältnissen hochgearbeitet hat und deren Vergangenheit als Opfer sie zu ganz eigenwilligen Sichtweisen treibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So ist leider früh klar, wohin die Reise geht, wer es (nicht) war, wer welche Rolle spielt und das letzte Drittel ist nur noch ein Katz-und-Maus-Spiel, dessen glückliches Ende natürlich auch vorhersehbar bleibt. Eine kleine überraschende Wendung zum Schluss wäre nett gewesen, aber leider...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fazit:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein solide aufgebauter Psycho-Krimi mit konventionellen Strukturen für zwischendurch. Große Überraschungen sind nicht zu erwarten, dennoch bietet der psychologische Aufbau der Figuren recht gute Unterhaltung. &lt;img src=&quot;http://mordsblog.de/templates/default/img/emoticons/leseratte.gif&quot; alt=&quot;:-b&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;© Bilder: Amazon.com Inc. und Tochtergesellschaften&lt;br /&gt;© Buchbesprechung 2012 Claudia Leweke&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Sun, 15 Jan 2012 17:15:00 +0100</pubDate>
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    <title>Schwarzer Schwan - Horst Eckert</title>
    <link>http://mordsblog.de/index.php?/archives/26-Schwarzer-Schwan-Horst-Eckert.html</link>
            <category>Krimis &amp; Thriller</category>
    
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    <author>Mordsblog (Claudia)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3894256672/claudialeweke-21&quot; title=&quot;Schwarzer Schwan - Horst Eckert&quot; class=&quot;serendipity_image_link&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:48 --&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;167&quot; alt=&quot;Schwarzer Schwan - Horst Eckert&quot; title=&quot;Schwarzer Schwan - Horst Eckert&quot; src=&quot;http://mordsblog.de/uploads/buchcover/schwarzerschwan.jpg&quot; class=&quot;serendipity_image_left&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;strong&gt;Schwarzer Schwan&lt;br /&gt;Horst Eckert&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Schwarze Schwan ist das erste Buch, das ich von Horst Eckert gelesen habe, und gleich ein hochpolitisches Werk. Eigentlich nicht so sehr meine Präferenz, daher möchte ich mich hier auf ein paar eigene Eindrücke beschränken. Eine wirklich ausführliche Rezension kann man bei der &lt;a href=&quot;http://www.krimi-couch.de/krimis/horst-eckert-schwarzer-schwan.html&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;Krimi-Couch, Horst Eckert, Schwarzer Schwan, Buchbesprechung&quot;&gt;Krimi-Couch&lt;/a&gt; finden und es scheint mir nicht sinnvoll, hier noch einmal alles aufzuzählen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dennoch möchte ich nicht auf eine eigene Buchbesprechung verzichten, da mich das Buch sehr beeindruckt hat, sowohl sprachlich als auch vom Aufbau her. Die Fäden wurden geschickt geknüpft und zusammengeführt und es machte einfach Spaß, in diese Welt aus Macht, Geld und kaum verhohlener Kriminalität einzutauchen. Erschreckend, wenn man sich die Dimensionen einer Geschichte vor Augen führt, deren Vorbilder ja nur rudimentär verfremdet wurden. Der Hertener Stadtspiegel titelte am 22. November dazu, &lt;a title=&quot;Hertener Stadtspiegel - Horst Eckert will verklagt werden&quot; target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.lokalkompass.de/herten/politik/horst-eckert-will-verklagt-werden-d111240.html/action/lesen/1/recommend/1/&quot;&gt;Horst Eckert wolle wohl verklagt werden&lt;/a&gt;. Nun, das Risiko scheint er auf jeden Fall zu lieben, auch wenn er den Klagewunsch vehement bestreitet. &lt;img src=&quot;http://mordsblog.de/templates/default/img/emoticons/smile.gif&quot; alt=&quot;:-)&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Angenehm fällt auf, dass Eckert sehr genau recherchiert hat und weiß, worüber er schreibt. Und er schafft etwas, das eher selten ist, nämlich die Hintergründe der Finanzkrise und das politische Macht- und Ränkelspiel um Geld, Einfluss und Posten auch Lesern nahezubringen, die nicht so sehr mit den Geschehen vertraut sind. Köstlich die Szene mit &amp;#8220;Mutti&amp;#8221;, in welcher der Leser sich plastisch die Kanzlerin vorstellen kann, als säße er mit am Tisch, wenn sie um Posten und Bedingungen schachtert und dabei nonchalant ihre Karten bedeckt hält. Man könnte sie wirklich unterschätzen auf den ersten flüchtigen Blick, doch Mutti weiß genau, was sie will und wie sie es erreicht. Unbedingt lesenswert. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der einzige Punkt, der mich ein wenig enttäuscht hat, waren die etwas zu blass geratenen Nebenhandlungen, so der Fall der entführten Leonie, der mir zu kurz kam inclusive der Auflösung des Falles. Ich lese ja sehr gerne Krimis, da hätten mich die Hintergründe dieses Falles interessiert. So war es nur eine mit eingeflochtene Nebenhandlung, die wohl eher der gründlicheren Einführung der Investmentbankerin Hanna Kaul und der Haupthandlung diente. Dasselbe leider mit den beiden Studenten Lilly und Patrick, die ihr Leben zwischen unbezahlten Praktika durch heikle Aktionen zu finanzieren versuchen, was gründlich - und für Patrick final - schiefläuft. Eine Handlung, die mehr Raum verdient hätte.&amp;#160; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Insgesamt mein Eindruck: Auch für politische Laien ein durchaus spannendes und bereicherndes Werk, unbedingte Leseempfehlung. Es war nicht das letzte Buch, das ich von Horst Eckert lesen werde! &lt;img src=&quot;http://mordsblog.de/templates/default/img/emoticons/leseratte.gif&quot; alt=&quot;:-b&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Buch kann im Buchhandel oder über den Amazon-Link bestellt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;© Bilder: Amazon.com Inc. und Tochtergesellschaften&lt;br /&gt;© Buchbesprechung 2011 Claudia Leweke&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Sat, 24 Dec 2011 07:54:25 +0100</pubDate>
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    <title>Bei Totschlag drücken Sie die #-Taste - Steel</title>
    <link>http://mordsblog.de/index.php?/archives/23-Bei-Totschlag-druecken-Sie-die-Taste-Steel.html</link>
            <category>Nicht so ernst!</category>
            <category>True Crime</category>
    
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    <author>Mordsblog (Claudia)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3492273394/claudialeweke-21&quot; title=&quot;Bei Totschlag drücken Sie die #-Taste - Steel&quot; class=&quot;serendipity_image_link&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:51 --&gt;&lt;img width=&quot;101&quot; height=&quot;160&quot; alt=&quot;Bei Totschla drücken Sie die #-Taste - Steel&quot; title=&quot;Bei Totschla drücken Sie die #-Taste - Steel&quot; src=&quot;http://mordsblog.de/uploads/buchcover/beitotschlag.jpg&quot; class=&quot;serendipity_image_left&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Bei Totschlag drücken Sie die #-Taste&lt;br /&gt;Kurioses aus der Polizeinotrufzentrale&lt;br /&gt;Steel&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hatte mich sehr gefreut, im &lt;a href=&quot;http://steel.twoday.net/&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;VS Geheim&quot;&gt;VS-Geheim-Blog&lt;/a&gt; zu lesen, dass es nun ein Buch zum Blog gibt, und habe es spontan gekauft. Schon seit einigen Jahren verfolge ich die meist skurrilen kleinen Anekdoten aus dem Alltag eines Polizeibeamten in einer Notrufzentrale. Es ist doch immer wieder erstaunlich, was so alles im Gespräch schiefgehen kann und weswegen die Menschen den Notruf wählen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Buch hält das, was der Blog verspricht: Kurzweilige Unterhaltung, manchmal mit ernstem Hintergrund, oft aber mit einem spürbaren Augenzwinkern des Autoren, dessen witzige Dialogbeschreibung das ganze noch einmal reizvoller macht. Er spult nicht einfach 1:1 eine Unterhaltung ab, sondern gibt auch immer ein wenig die Atmosphäre zwischen den Zeilen wieder und man kann sich lebhaft den Blick des Polizeibeamten vorstellen, der einmal mehr in die Abgründe menschlichen Telefonierverhaltens blicken musste.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kleiner Wermutstropfen: Das Buch enthält keinerlei Geschichten, die langjährige Leser nicht schon aus dem Blog kennen. Daher ist das Büchlein entweder für neu hinzugekommene Blogleser interessant (mit einem Buch in der Hand auf dem Sofa ist es doch gemütlicher, als ein Weblog durchzuklicken!) oder auch als Geschenk für Menschen, die sich nicht im Internet tummeln. Oder aber für E-Mail- und Internet-Ausdrucker. &lt;img src=&quot;http://mordsblog.de/templates/default/img/emoticons/lol.gif&quot; alt=&quot;:-D&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer sich beeilt, kann damit zu Weihnachten noch ein nettes kleines Mitbringsel überreichen, das bestimmt gut ankommt. Mir hat es auf jeden Fall viel Spaß gemacht, alles nochmal im ganzen zu lesen und ich wünsche dem Büchlein viel Erfolg! &lt;img src=&quot;http://mordsblog.de/templates/default/img/emoticons/leseratte.gif&quot; alt=&quot;:-b&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Buch kann im Buchhandel oder über den Amazon-Link bestellt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;© Bilder: Amazon.com Inc. und Tochtergesellschaften&lt;br /&gt;© Buchbesprechung 2011 Claudia Leweke&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Thu, 15 Dec 2011 19:00:00 +0100</pubDate>
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    <title>Sorry - Zoran Drvenkar</title>
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            <category>Krimis &amp; Thriller</category>
    
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    <author>Mordsblog (Claudia)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;!----&gt;&lt;strong&gt;&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3548281834/claudialeweke-21&quot; title=&quot;Sorry - Zoran Drvenkar&quot; class=&quot;serendipity_image_link&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:49 --&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; title=&quot;Sorry - Zoran Drvenkar&quot; href=&quot;http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3548281834/claudialeweke-21&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:49 --&gt;&lt;img height=&quot;160&quot; width=&quot;100&quot; class=&quot;serendipity_image_left&quot; src=&quot;http://mordsblog.de/uploads/buchcover/sorry.jpg&quot; title=&quot;Sorry - Zoran Drvenkar&quot; alt=&quot;Sorry - Zoran Drvenkar&lt;br /&gt;
&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Sorry&lt;br /&gt;Zoran Drvenkar&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schwierig, muss ich zugeben, hier eine adäquate Buchrezension zu schreiben und nicht nur einen gnadenlosen Verriss, denn Sorry ist ein Buch, das mich sehr neugierig gemacht hat, mich aber mit jeder weiteren Seite nicht gefesselt sondern eher gequält hat und mich ratlos, enttäuscht - und ja - böse - zurückließ.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vorab, die Idee hat etwas witziges. Eine Agentur, gegründet von jungen Leuten, die sich gegen Honorar im Namen anderer Menschen entschuldigt, die nicht den Mut haben, es selbst zu tun. Dass es nicht nur bei den anfänglichen Standard-Aufträgen wie entlassenen Angestellten und enttäuschten Beziehungen bleiben würde, war klar, sonst wäre die Geschichte schnell abgehandelt und langweilig. Und was dieses Buch definitv nicht ist, ist langweilig. Eher im Gegenteil - leider! Denn der zugrundeliegende Plot eines Jungen, der jahrelang von Pädophilen missbraucht und dann mit seinem Älterwerden von diesen fallengelassen wurde, wird in diesem Buch gnadenlos vergeigt, ja wirkliche Opfer sogar verhöhnt, indem man ihre Qualen erst so eingängig schildert wie Drvenkar es schafft, ihnen danach aber eine solch absurde Entwicklung zuschreibt. Dieses Thema in Verbindung mit der erdachten Agentur hätte eine Menge Potential geboten für einen guten und wirklich außergewöhnlichen Thriller, denn der Schreibstil von Zoran Drvenkar ist wirklich sehr eingängig und prägnant. Da hätte Großes entstehen können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herausgekommen ist leider ein groteskes Werk, das zwischen Erzählperspektiven, Figuren und Zeiten hin- und herspringt wie ein Karnickel auf Speed. Der Leser ist oft damit beschäftigt, Figuren, Zeiten und Ereignisse zu sortieren und einzuorden, um den Überblick zu behalten (wer war nochmal... was war jetzt nochmal...), was einen Abstand zu dem Geschehen erzeugt, der dem Lesevergnügen nicht zuträglich ist. Die Erzählperspektive des Du, das den Leser in die Gedankenwelt des noch unbekannten Täters führen und eine Identifikation mit diesem herbeiführen soll, wird nicht konsequent gehalten sondern enthält auch immer wieder lange auktoriale Elemente, die da nicht hineingehören, die wieder die Szene nur objektiv schildern aus Sicht eines allwissenden Autoren. Die Erzählperspektiven und auch Zeiten wechseln ständig in ein Davor, Danach und weiß der Teufel noch wann und wer. Man fühlt sich wie jemand, dem etwas ins Kleinste hinein erklärt werden muss, weil er zu dumm ist, selbst seine Schlüsse zu ziehen. Vielleicht aber auch weil der Autor selbst nicht glaubt, was er da zusammenfabuliert hat und seine eigenen Motive begründet. Der Verdacht drängte sich mir einige Male auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leider macht das auch das Ende des Buches aus. Während der Name des Täters früh bekannt ist, ist bis zum Schluss unklar, wer es wirklich ist, wer hinter diesem Namen steckt. Und die Überraschung, dass es nicht der ist, von dem man es glaubte, weicht der noch größeren Überraschung, dass für das ganze groteske und grausame Theater, das sich dort abspielt jemand verantwortlich ist, den es - bis auf ein vages Schuldgefühl aus Kindertagen - überhaupt nicht anfechten dürfte. Jemand, der sich anmaßt, nach Jahrzehnten am Rande des Geschehens stehend nun den großen Richter herauszukehren und Menschen grausam zu richten, der überhaupt keine Berechtigung zu haben scheint, irgendetwas wie größere Rachegedanken zu hegen, geschweige denn sie in solcher Weise auszuleben. Und so schluckt man schlussendlich auch noch an dem Brocken, dass die Agentur, deren Mitglieder zum Teil in der Geschichte umkommen, rein überhaupt nichts mit den Taten, dem Täter oder dem Grund des ganzen Zinnobers zu tun hat. Nein, der Täter wurde auf sie aufmerksam, weil er sich über die Anmaßung dieser jungen Menschen geärgert hat, im Namen anderer eine Entschuldigung auszusprechen. Er wollte es ihnen zeigen. Nun - das hat er, soviel kann ich verraten. Nur der einzige, der wirklich Grund gehabt hätte, so etwas wie Rachegedanken zu hegen, den focht das überhaupt nicht an und er hatte mit den ausufernden Geschehnissen - und ausufernd ist wirklich freundlich formuliert - nicht das Mindeste zu tun, denn er wurde selbst längst zum Mordopfer des Mannes. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schade, Zoran Drvenkar. Autor und Buchidee sind mir sehr sympathisch, aber das Werk konnte meinen Geschmack nicht treffen. Wirklich traurig stimmt mich das in Bezug auf die letzte Seite des Buches, die Danksagung an helfende Personen. Diese Seite lässt erahnen, wie sehr sich der Autor selbst mit der Geschichte gequält hat, welche jahrelange Mühe darin steckte. Man hätte so unendlich viel daraus machen können und dieser Autor hätte das Potential dazu, ganz sicher!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sorry! &lt;img src=&quot;http://mordsblog.de/templates/default/img/emoticons/axt.gif&quot; alt=&quot;:-a&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Buch kann im Buchhandel oder über den Amazon-Link bestellt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;© Bilder: Amazon.com Inc. und Tochtergesellschaften&lt;br /&gt;© Buchbesprechung 2011 Claudia Leweke&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Mon, 05 Dec 2011 09:25:49 +0100</pubDate>
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    <title>Interview mit Zoran Drvenkar</title>
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            <category>Autoren</category>
    
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    <author>Mordsblog (Claudia)</author>
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    &lt;p&gt;Einfach mal ohne viele Worte hier vorgestellt. Ein ausführliches Interview der &lt;a title=&quot;Krimi-Couch&quot; target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.krimi-couch.de/&quot;&gt;Krimi-Couch&lt;/a&gt; mit Zoran Drvenkar, dem Autor der Bücher &amp;#8220;Sorry&amp;#8221; und &amp;#8220;Du&amp;#8221;. Sorry lese ich gerade aktuell. Sehr spannende Erzählperspektive(n), sehr inspirierendes Interview... &lt;img src=&quot;http://mordsblog.de/templates/default/img/emoticons/leseratte.gif&quot; alt=&quot;:-b&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;div align=&quot;center&quot; class=&quot;youtube_player&quot;&gt;&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;param value=&quot;http://www.youtube.com/v/6eUDOByNOBY&amp;amp;fs=1&amp;amp;rel=1&amp;amp;border=0&amp;amp;color1=0x3a3a3a&amp;amp;color2=0x999999&quot; name=&quot;movie&quot; /&gt;&lt;param value=&quot;true&quot; name=&quot;allowFullScreen&quot; /&gt;&lt;param value=&quot;always&quot; name=&quot;allowscriptaccess&quot; /&gt;&lt;embed width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; src=&quot;http://www.youtube.com/v/6eUDOByNOBY&amp;amp;fs=1&amp;amp;rel=1&amp;amp;border=0&amp;amp;color1=0x3a3a3a&amp;amp;color2=0x999999&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/object&gt; &lt;br /&gt;
&lt;div align=&quot;left&quot;&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;via &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/user/KrimiCouch?feature=g-all&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;Krimi-Couch Youtube-Channel&quot;&gt;Krimi-Couch Youtube-Channel&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;/div&gt; &lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;noscript&gt;&lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=6eUDOByNOBY&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/noscript&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Mon, 28 Nov 2011 19:41:05 +0100</pubDate>
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    <title>Totgeliebt - Andreas Kläne</title>
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            <category>True Crime</category>
    
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    <author>Mordsblog (Claudia)</author>
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    &lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; title=&quot;Totgeliebt - Andreas Kläne&quot; href=&quot;http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3934918247/claudialeweke-21&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:50 --&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;148&quot; class=&quot;serendipity_image_left&quot; src=&quot;http://mordsblog.de/uploads/buchcover/totgeliebt.jpg&quot; title=&quot;Totgeliebt - Andreas Kläne&quot; alt=&quot;Totgeliebt - Andreas Kläne&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;strong&gt;Totgeliebt&lt;br /&gt;Tatsachenroman&lt;br /&gt;Andreas Kläne&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Fall klingt auf den ersten Blick absurd. Eine Frau Anfang 50 aus offenbar guten Verhältnissen taucht in einem kleinen Polizeirevier auf und gibt an, soeben ihren Mann erschossen zu haben. Der junge Polizist, den die Dame mit ihrem unerwarteten Geständnis überrumpelt, weiß dies zunächst nicht in sein Weltbild einzuordnen. &amp;#8220;Frauen wie sie braucht ein Polizist nicht abzuführen. Sie kommen von sich aus auf die Wache, tragen ihr Anliegen vor und gehen wieder.&amp;#8221;, so werden seine klischeehaften Gedanken in Bezug auf ihre äußere Erscheinung zitiert und er hat wohl einige Mühe, sein Erschrecken zu verbergen. Doch die Kollegen, die sofort zur angegebenen Wohnung eilen, können nur noch eins tun - bestätigen, dass der Mann tatsächlich erschossen wurde und alle Hilfe zu spät kommt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Einleitung liest sich spannend und macht neugierig auf mehr. Wie kommt eine gut situierte Frau dazu, sich ihres Gatten auf diese Weise zu entledigen? Beide waren im Ort wohlbekannt, gut gelitten, anscheinend glücklich verheiratet, Kinder, Enkelkinder, alles perfekt. Warum also der Mord? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun, ich will es vorweg nehmen - so richtig eingängig ist mir ein wahres Motiv dieser Frau auch nach der Lektüre nicht geworden. Was auf die Anekdote im Polizeirevier folgt, sind knapp 300 Seiten Schilderung einer Beziehung vom Anfang bis zum tödlichen Sch(l)uss. Wäre dies ein fiktiver Roman, hätte es den Leser nur enttäuscht zurücklassen können bei all der Trivialität, die sich vor ihm Seite um Seite ausbreitete. Geschildert wird eine einst große Liebe, die sich aber an der Realität des Alltags und den Marotten der Liebenden zerreibt. Äußerlich die Fassade einer glücklichen Beziehung aufrecht erhaltend endet sie nach Jahrzehnten in einer bösen Trennung, während der von der einstigen Liebe keine Spur mehr bleibt und alles ins Gegenteil verkehrt scheint, woran die Frau einmal fest geglaubt hat. Eine Frau, die sich vollkommen selbst aufgegeben und nur durch ihren Mann und dessen Karriere gelebt hat, ja quasi nur aus seinem Erfolg und seinem guten Aussehen ihre Existenzberechtigung zog. Ein Mann, den das mehr und mehr störte und der sich eine selbständige, lebendige Frau wünschte - bis er ging, weil sie seine Wünsche nicht erfüllen konnte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie gesagt, so weit so trivial. Wenn dies ein plausibles Mordmotiv darstellen und alles erklären könnte, müssten Deutschlands Häuser voll von erschossenen Ehepartnern sein. Erst zum Schluss in der Entwicklung der Trennungssituation kommt die (selbst-) zerstörerische Entwicklung der Frau ans Tageslicht. Durch Zufall gerät sie an die alte Waffe ihres Mannes, macht sich mit ihr vertraut, pflegt sie, um sich damit eigentlich selbst zu töten, um für sich einen Ausweg zu haben, etwas, das sie beruhigt, aber das sie nicht in die Tat umsetzt, weil sie noch Hoffnung hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Situation eskaliert, als ihr Mann sie nicht nur wegen einer anderen Frau verlassen sondern sie auch finanziell ausbooten will, sie demütigt und beschämt - sie, die doch immer alles um seiner Willen zurückgestellt hat. Ein geplanter Mord war dies sicher nicht, sondern eine Entwicklung, eine Eskalation und das fatale Vorhandensein der Schusswaffe. Und so lautet die Antwort nach dem Warum eigentlich ganz profan: Weil sie es konnte. Denn wäre die Schusswaffe nicht vorhanden gewesen, es hätte schlicht keinen Mord gegeben. Vielleicht einen Suizid der Frau, aber vermutlich nicht einmal das.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den Abschluss des Buchs bildet ein Nachwort von Rolf Bossi, der sich darüber ergeht, dass Frauen im deutschen Rechtssystem härter bestraft würden als Männer, weil Richter überwiegend männlich seien. In diesem Fall wurde die Frau wegen vorsätzlichen und geplanten Mordes aus Heimtücke verurteilt. Das erscheint angesichts der Geschichte ungerechtfertigt, aber dass ich soweit mitgehen würde, dass Frauen grundsätzlich härter bestraft werden, kann ich nicht sagen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Fazit:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf jeden Fall ein absolut lesenswertes Buch, das einen nachdenklich zurücklässt. Und bitte gut achtgeben, dass keine Waffen im Haus sind, wenn ihr euch mal wieder über eure Göttergatten ärgert, meine Damen. &lt;img src=&quot;http://mordsblog.de/templates/default/img/emoticons/axt.gif&quot; alt=&quot;:-a&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Buch kann im Buchhandel oder über den Amazon-Link bestellt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;© Bilder: Amazon.com Inc. und Tochtergesellschaften&lt;br /&gt;© Buchbesprechung 2011 Claudia Leweke&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; 
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    <pubDate>Sat, 26 Nov 2011 10:32:47 +0100</pubDate>
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    <title>Herzlich Willkommen im neuen Mordsblog!</title>
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            <category>Allgemeines</category>
    
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    <author>Mordsblog (Claudia)</author>
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    Das neue Mordsblog ist fertig eingerichtet, formatiert und hiermit neu eröffnet. &lt;img src=&quot;http://mordsblog.de/templates/default/img/emoticons/smile.gif&quot; alt=&quot;:-)&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bitte nicht wundern, wenn ihr vor diesem Beitrag eine Reihe von Buchbesprechungen seht, die ihr womöglich von meiner &lt;a href=&quot;http://www.kreatives-sterben.de&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;Kreatives Sterben&quot;&gt;Webseite&lt;/a&gt; schon kennt. Diese Seite werde ich als nächstes überarbeiten und sie wird mir danach nur noch als Plattform rund um meine Buchveröffentlichungen dienen. Der Alltagskram - Buchbesprechungen, Nachrichten und Meldungen rund um das Thema Verbrechen - soll nicht mehr in eine feste Form gegossen auf irgendeiner Unterseite meiner Webseite umherdümpeln, sondern dazu dient mir dieses Weblog, das hoffentlich viele Leser finden wird. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und nun genug der langen Worte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herzlich Willkommen und schon einmal viel Spaß mit den &amp;#8220;alten&amp;#8221; Buchbesprechungen allen, die sie bisher noch nicht kennen. Bald geht es hier &amp;#8220;richtig&amp;#8221; weiter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Claudia&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; 
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    <pubDate>Thu, 24 Nov 2011 16:07:05 +0100</pubDate>
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    <title>Verblendung - Verdammnis - Vergebung - Stieg Larsson</title>
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            <category>Krimis &amp; Thriller</category>
    
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    <author>Mordsblog (Claudia)</author>
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    &lt;strong&gt;&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3453432452/claudialeweke-21&quot; title=&quot;Verblendung - Stieg Larsson&quot; class=&quot;serendipity_image_link&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:21 --&gt;&lt;img width=&quot;98&quot; height=&quot;160&quot; alt=&quot;Verblendung - Stieg Larsson&quot; title=&quot;Verblendung - Stieg Larsson&quot; src=&quot;http://mordsblog.de/uploads/buchcover/larsson1.jpg&quot; class=&quot;serendipity_image_left&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3453433173/claudialeweke-21&quot; title=&quot;Verdammnis - Stieg Larsson&quot; class=&quot;serendipity_image_link&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:22 --&gt;&lt;img width=&quot;101&quot; height=&quot;160&quot; alt=&quot;Verdammnis - Stieg Larsson&quot; title=&quot;Verdammnis - Stieg Larsson&quot; src=&quot;http://mordsblog.de/uploads/buchcover/larsson2.jpg&quot; class=&quot;serendipity_image_left&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; title=&quot;Vergebung - Stieg Larsson&quot; href=&quot;http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3453434064/claudialeweke-21&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:23 --&gt;&lt;img width=&quot;101&quot; height=&quot;160&quot; class=&quot;serendipity_image_left&quot; src=&quot;http://mordsblog.de/uploads/buchcover/larsson3.jpg&quot; title=&quot;Vergebung - Stieg Larsson&quot; alt=&quot;Vergebung - Stieg Larsson&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Lisbeth Salander&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Verblendung - Verdammnis - Vergebung&lt;br /&gt;Stieg Larsson&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Buchbesprechung von 2010, übernommen von &lt;a href=&quot;http://www.kreatives-sterben.de&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;Kreatives Sterben&quot;&gt;meiner Webseite&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Buchbesprechung handelt nicht so sehr von dem Inhalt der Bücher an sich sondern von der Hauptfigur der Bücher, Lisbeth Salander. Während des ersten Buches agiert sie absolut gnadenlos, unbarmherzig und konsequent und es kommt nur zwischen den Zeilen durch, warum sie so handeln muss, wie sie handelt. Man bekommt nur eine leise Ahnung davon, was ihr persönlicher Hintergrund sein könnte. Es wird vieles nur angedeutet. Dennoch schafft sie es, in ihrer Kompromisslosigkeit zu überzeugen und zu faszinieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In den beiden weiteren Büchern jedoch schlägt Larsson gnadenlos zu. Die ganz große, dicke Verschwörung bis hinauf in höchste schwedische Regierungskreise. Massen an Eingeweihten, Mitwissern, Mitschuldigen in einem Fall, der im Grunde auf einen einzigen russischen Spion zurückgeht, der sich vor vielen Jahren nach Schweden abgesetzt hat. Ein Mädchenhändlernetzwerk und einige einfach nur tumbe Berufskriminelle ohne jegliche eigene Motivation, die man für seine Zwecke aber prima einspannen kann, da äußerst willig und allzeit gewaltbereit, runden das Szenario ab und der Telefonbuch-Effekt schlägt gnadenlos zu. Hat man zwei bis drei Figuren eingeordnet, tauchen vier bis fünf weitere auf, die auch noch irgendwie dazugehören und einem der Figuren in irgendeinem Zusammenhang bekannt und natürlich hoch- respektive gemeingefährlich sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich möchte ehrlich sein. Hätte ich nicht im ersten Buch Lisbeth schon ein wenig kennengelernt und wäre neugierig geworden auf ihre Geschichte, ich hätte mir den Rest nicht bis zum Ende angetan. Die Weltverschwörungsnummer ist nicht mein Ding. Vermutlich denken Männer gerne kompliziert, aber die Geschichte, so man davon ausgeht, sie könnte sich so zugetragen haben, wäre vor allem eines: vollkommen überflüssig in ihrem Ausmaß und in ihren Auswirkungen. Wir erinnern uns: Ein einziger russischer... genau. Da fällt frau doch eine schnellere Lösung ein!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zugute halten möchte ich Stieg Larsson, dass er diese Story wirklich sehr eingänglich und lesbar gestaltet hat. Was mir an der Geschichte selbst an Überzeugungskraft fehlt und manchen Figuren zuviel an Klischee anhaftet (allen voran der hehre als Single sich fröhlich durch die Weltgeschichte vögelnde Enthüllungsjournalist Mikael &amp;#8220;Kalle&amp;#8221; Blomquist, der es tatsächlich schafft, mit seinen Recherchen zwei Netzwerke von Kriminellen auszuheben und mit seinen darauf folgenden Enthüllungsbüchern die halbe schwedische Regierung aus den Angeln zu heben - jaaa klar doch) hat er bei Lisbeth wieder wettgemacht. Selten hat es eine Figur eines Buches geschafft, mich so sehr in ihren Bann zu ziehen, wie es Lisbeth Salander tat. Sie blieb sich bis zum Schluss treu und auch wenn sie es am Ende des dritten Buches schafft, ein wenig aufzutauen und andere Menschen an sich heranzulassen, zumindest näher als bisher, so wird dennoch ihre Zerrissenheit deutlich und ihre überzeugenden Gründe dafür.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich will versuchen, Lisbeth ein wenig zu beschreiben, ohne allzuviel von der Story zu verraten, um den Lesespaß nicht zu mindern. Sie stammt aus absolut kaputten Familienverhältnissen. Da sie mit ihren begrenzten Möglichkeiten als Kind scheitert, weil ihr entweder niemand glaubt oder sie niemand schützt, um - wir erinnern uns - den Russen zu verstecken und dessen Existenz geheimzuhalten - verschafft sie sich mit härteren Methoden Gehör, um ihr Ziel zu erreichen, in Frieden leben zu können. Endet dies während ihrer Kindheit noch in einem Fiasko, weil der Mordversuch an ihrem Peiniger misslingt und sie in der Psychiatrie kaltgestellt wird, so entwickelt sie später die Fähigkeit, als Computer-Hackerin Informationen über andere Menschen zu sammeln. Ein Job bei einer Security-Firma ist genau die Position, in der sie ihre Talente entfalten kann. Ihre Methoden setzt sie nicht immer sauber, aber immer konsequent auf der richtigen Seite ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besonders faszinierte mich an Lisbeth, dass sie trotz aller Widrigkeiten niemals in der Opferrolle verharrte. Sie hat immer einen Weg gesucht - und gefunden - um sich zu wehren und das zu tun, was sie tun wollte. Mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln und trotz aller Begrenzungen, die ihr durch andere auferlegt wurden, denen ihre pure Existenz im Weg war. Dies schaffte sie überwiegend alleine, denn Hilfe - das hat sie früh gelernt - hatte sie nicht zu erwarten. Wann immer sie sich jemandem anvertraute, wurde sie verraten und es ging ihr noch schlechter als vorher. Ihre einzigen wirklichen Verbündeten sind zwei Mitglieder des geheimen Hackerclubs, dem sie angehört. Diese Menschen kennt sie aber nur über das Netz, nicht persönlich, und so stiefelt diese kleine, zierliche Frau ziemlich alleine durch das Leben und schlägt sich im wahrsten Sinne des Wortes durch. Andere Menschen lässt sie nur widerwillig in ihre Nähe und kommt ihr jemand - wie zum Beispiel Mikael - auf persönlicher Ebene zu nahe, wehrt sie diese schroff ab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie schafft es tatsächlich, mit ihren begrenzten Möglichkeiten ihre Feinde zu stoppen und sich soweit vom Hals zu halten, um selbst ein ruhiges Leben führen zu können. Im Grunde geht es Lisbeth während der ganzen Geschichte um nichts anderes. Ihr wurde die Geschäftsfähigkeit aberkannt und sie hatte nur die Wahl, das was sie tun wollte und auch konnte - denn sie ist keineswegs unzurechnungsfähig - unerkannt auszuüben. So spielt sie vordergründig das üble Spiel mit, erstattet ihrem Betreuer Bericht über ihr Leben - zumindest über den offiziellen Teil - und betreibt &amp;#8220;Konsequenzanalyse&amp;#8221;, wie sie das nennt. Denn Lisbeth hat früh gelernt, dass alles, was sie tut, Konsequenzen hat - zumeist negative Konsequenzen für ihr weiteres Leben - und diese analysiert sie stets unbestechlich. Nun ja, die Lösungen, auf die sie dabei kommt, sind nicht wirklich immer als astrein zu bezeichnen, aber sie sind zumindest immer eines: konsequent.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ihr erster Betreuer, der sich wirklich um sie bemühte, einen Schlaganfall erleidet und der Nachfolger seine Machtposition in übelster Weise ausnutzt, beginnt Lisbeth zurückzuschlagen. Aus ihrer Deckungsposition - offiziell ist sie noch immer geschäftsunfähig und übt angeblich auch nur einen Hilfsjob aus - beginnt sie, sich zu wehren. Sie schafft es zunächst, sich ihren Betreuer vom Hals zu halten, indem sie einen Übergriff heimlich mitfilmt und ihm später in wehrloser Position sehr deutlich macht, dass er die Finger von ihr zu lassen hat. Von nun an lebt sie zunächst einmal wieder unbehelligt und kann sich ihrem eigenen Leben widmen. Doch das geht natürlich nicht lange gut, wäre ja auch langweilig. Sie hat noch immer ein paar alte Rechnungen offen und die Zeit drängt immer mehr, diese Rechnungen einzulösen, bevor die Gefahr für sie wieder zu groß wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als sich später die Ereignisse überschlagen und sie bei einem weiteren Mordversuch an ihrem Peiniger mit einer schweren Schussverletzung im Krankenhaus und später in Untersuchungshaft landet, wird auch Lisbeth klar, dass sie Hilfe braucht. Nur widerwillig lässt sie zu, dass Mikael Blomquist und andere für sie kämpfen, die trotz aller Abweisung durch sie unverbrüchlich auf ihrer Seite stehen. Sie ist absolut kampfunfähig und hat keine andere Wahl. Erst spät wird ihr klar - Konsequenzanalyse - dass sie nicht alleine auf der Welt steht und nicht alles im Alleingang schaffen kann. Nicht aus der Position, in der sie sich befindet - verhaftet, unter Mordverdacht, entmündigt und für psychotisch erklärt. Und so lässt sie erstmals wirklich Hilfe zu und entwickelt sich - vorsichtig, aber bestimmt - in die richtige Richtung weiter. Bisher hatte sie keine Freundschaft erlebt und auch keinen Grund, an solche zu glauben. Nun erlebt sie, was Freundschaft bedeuten kann und dass nicht alles einen Eingriff in ihre Privatsphäre bedeutet, was anfangs danach aussieht. Ein schönes Ende für diese Geschichte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Mein persönliches Fazit:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vollkommen überzogener Grundplot mit weitläufigen Verschwörungstheorien (wer&amp;#8217;s mag...), aber absolut lesenswerte Entwicklungsgeschichte der Lisbeth Salander&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Bücher können im Buchhandel oder über die Amazon-Links bestellt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;© Bilder: Amazon.com Inc. und Tochtergesellschaften&lt;br /&gt;© Buchbesprechung 2010 Claudia Leweke&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; 
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    <pubDate>Thu, 24 Nov 2011 15:52:38 +0100</pubDate>
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    <title>Falsche Fährten - Stephan Harbort</title>
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            <category>True Crime</category>
    
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    <author>Mordsblog (Claudia)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; title=&quot;Falsche Fährten - Stephan Harbort&quot; href=&quot;http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/382186544X/claudialeweke-21&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:13 --&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;160&quot; class=&quot;serendipity_image_left&quot; src=&quot;http://mordsblog.de/uploads/buchcover/falschefaehrten.jpg&quot; title=&quot;Falsche Fährten - Stephan Harbort&quot; alt=&quot;Falsche Fährten - Stephan Harbort&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Falsche Fährten&lt;br /&gt;Kriminalirrtümer und ihre Folgen&lt;br /&gt;Stephan Harbort&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Buchbesprechung von 2011, übernommen von &lt;a title=&quot;Kreatives Sterben&quot; target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.kreatives-sterben.de&quot;&gt;meiner Webseite&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Untertitel des Buches verrät es schon: Stephan Harbort hat diesmal sein gewohntes Terrain der Serienmorde verlassen und schildert Todesfälle unterschiedlichster Art, deren Aufklärung und überraschende Wendung, nachdem schon alles klar schien. Doch den versierten Leser führt er nicht auf die falsche Fährte, oh nein! Noch immer steckt in jeder Seite der Harbort, wie wir ihn kennen: Empathisch, eloquent und äußerst eingänglich schildert er Geschichten und die Geschichten dahinter, tragische Ereignisse, beinahe schon komische, oder einfach nur traurige, aber stets aufwühlende, denn es verbergen sich nun einmal menschliche Schicksale hinter den Ereignissen und keine nüchternen Kriminalstatistiken. Und so sind es auch die scheinbar glasklaren Fälle, die sich später als etwas ganz anderes herausstellen. Suizide, die keine waren, scheinbar tragische Krankheitsereignisse, die doch Tötungsverbrechen waren oder sogar ein gestandener und vom Täter ausführlich geschilderter Mord, dessen vermeintliches Opfer quicklebendig auftaucht. Vorgetäusche Verbrechen, sexuelle Verirrungen und Zeugen, die helfen wollen und doch keine Hilfe sind, Mörder, die am Ende nur zur Rechenschaft gezogen werden, weil sie irgendwann über ihre Taten reden (müssen).&lt;br /&gt;Und dennoch bleibt hin und wieder noch immer ein Rest Zweifel übrig. War es vielleicht doch noch ganz anders? Haben wir vorschnell (ver-) urteilt, weil wir uns täuschen ließen? Haben wir Milde und Mitleid walten lassen, wo ein gemeiner Verbrecher sein Unwesen treibt, der bald schon wieder zuschlagen könnte? Haben wir jemanden eingesperrt, der unschuldig ist?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer sich wie ich oft durch die Kommentare diverser Zeitungsartikel über Verbrechen und Gerichtsverfahren liest, der wünscht sich gerade bei solchen Geschichten wie in diesem Buch noch mehr Erkenntnis in die einfach gestrickten Meinungsbilder der Stammtischhelden: Seht hinter die Fassade, macht eure Augen auf und denkt nach. Vielleicht war es ja nicht so einfach, wie man es sich zurechtlegt. Und auch Liebhabern komplizierter und verwickelter Kriminalgeschichten bleibt die Lektüre noch lange im Gedächtnis haften. Denn es handelt sich nicht um fiktive Geschichten sondern um reale Erlebnisse, und im Zweifel um Menschen wie du und ich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fazit:&lt;br /&gt;Gelungenes Werk, interessante Lektüre und viel zum Nachdenken.&lt;br /&gt;Und wie immer gnadenlos gut geschrieben, man ist sofort mitten drin im Geschehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a title=&quot;Webseite von Stephan Harbort&quot; target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.stephan-harbort.de/&quot;&gt;Webseite von Stephan Harbort&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Buch kann im Buchhandel oder über den Amazon-Link bestellt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;© Bilder: Amazon.com Inc. und Tochtergesellschaften&lt;br /&gt;© Buchbesprechung 2011 Claudia Leweke&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Thu, 24 Nov 2011 15:30:29 +0100</pubDate>
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    <title>3096 Tage - Natascha Kampusch</title>
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            <category>True Crime</category>
    
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    <author>Mordsblog (Claudia)</author>
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    &lt;strong&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; title=&quot;3096 Tage - Natascha Kampusch&quot; href=&quot;http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3471350403/claudialeweke-21&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:17 --&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;160&quot; class=&quot;serendipity_image_left&quot; src=&quot;http://mordsblog.de/uploads/buchcover/kampusch.jpg&quot; title=&quot;3096 Tage - Natascha Kampusch&quot; alt=&quot;3096 Tage - Natascha Kampusch&quot; /&gt;&lt;/a&gt;3096 Tage&lt;br /&gt;Natascha Kampusch&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Buchbesprechung von 2010, übernommen von &lt;a title=&quot;Kreatives Sterben&quot; target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.kreatives-sterben.de&quot;&gt;meiner Webseite&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;Die Geschichte von Natascha Kampusch ist aus unzähligen Medienberichten wohl den meisten Menschen präsent. Im August 2006 tauchte im niederösterreichischen Strasshof unvermittelt eine abgemagerte junge Frau auf und behauptete, sie sei Natascha Kampusch, die acht Jahre zuvor als zehnjähriges Kind spurlos verschwunden war. Seit 1998 hatte man nichts von ihr gehört und die meisten hielten sie wohl längst für tot.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In dem Buch schildert sie das Martyrium ihrer Gefangenschaft von Anfang bis zum Ende. Schritt für Schritt fühlt man mit ihr, erlebt das tägliche Wechselbad ihrer Gefühle, liest schwarz auf weiß in immer beklemmenderen Szenen die Gewalt, die Verletzungen, die Demütigungen, die ihr angetan wurden. Protokollartig beschreibt sie Verletzungsmuster, die sie erlitt, Schläge und Tritte, die ihr der Täter zufügte, seelische Qualen, die er ihr bereitete, sowie die vollkommene Deprivation, der sie ausgesetzt war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie war acht lange Jahre gefangen. Als zehnjähriges Kind entführt, eingesperrt in ein winziges, muffiges und von Schimmel befallenes Kellerverlies, das wie ein Tresor gesichert und absolut ausbruchsicher war. Existentiell abhängig von einem Mann, der jederzeit beschließen konnte, sie dort unten verhungern und sterben zu lassen, der ihr anfangs noch einige Wünsche erfüllte, die sie äußerte, sie später aber mehr und mehr misshandelte, schlug, ihre Essensrationen einteilte, ihr immer weniger gab, bis sie an die Grenze des Hungertodes geriet. Er ließ sie für sich arbeiten, putzen, renovieren und kontrollierte jeden ihrer Schritte. Mit der perfiden Behauptung, das Haus sei vermint und jeder, den sie um Hilfe bitten würde, würde sterben, hielt er sie unter Kontrolle und verstärkte seine Macht über sie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und es ging um nichts anderes als Macht. Prikopil zog die Grenzen, innerhalb derer sie sich bewegen und existieren konnte. Doch nichts an diesen Grenzen war auch nur annähernd kontrollier- oder berechenbar. Von Tag zu Tag, Stunde zu Stunde oder auch von Minute zu Minute konnte seine Stimmung kippen, er auf sie einschlagen, sie verletzen, sie ohne Licht und Essen tage- und nächtelang in vollkommener Isolation einsperren. In dieser Abhängigkeit verharrte sie acht Jahre ihres Lebens ohne Chance, etwas zu verändern, wuchs heran, wurde von einem Kind zu einer jungen Frau.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wäre irgendwann dem Mann draußen etwas zugestoßen, sie wäre in ihrem Verlies elendig verhungert. Hätte er irgendwann beschlossen, sich ihrer zu entledigen - er hätte schlicht nicht mehr wiederzukommen brauchen. Der Keller war nahezu unauffindbar, schalldicht gesichert und niemand wusste von Nataschas Existenz dort unten. Nicht einmal die Mutter des Täters, die jedes Wochenende oben im Wohnhaus zu Besuch war und dort für ihn putzte, kochte und wusch, ahnte, was im Keller vor sich ging. Priklopil verbrachte die Wochenenden als braver Sohn oben mit Mutter, während Natascha sich selbst überlassen blieb.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch Natascha wurde in späteren Jahren dazu gezwungen, oben zu putzen. Doch nicht ein Haar, nicht eine Hautschuppe von ihr durften übrig bleiben. Er spülte die Abflüsse mit Säurereinigern nach, um auch die letzten Spuren von ihr zu beseitigen. Niemand durfte von ihrer Existenz erfahren. Sie war sein Opfer, er hatte sie geformt, sie gehörte allein ihm. Zum Schluss ließ er ihr nicht einmal mehr ihren eigenen Namen, aus Natascha wurde Bibiana und das Kind von einst verschwand zusehens.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber da war auch eine Person, die sich nicht unterkriegen ließ, die sich zum Ziel gesetzt hatte - schon lange vor ihrer Entführung in einem unglücklichen Leben in einem desolaten Elternhaus - mit achtzehn Jahren auf eigenen Beinen zu stehen, von niemandem mehr abhängig zu sein. Aus diesem Elternhaus war sie nach einem Streit mit ihrer Mutter damals grußlos nach draußen gegangen und in die Hände ihres Entführers geraten, in eine Abhängigkeit, deren Ausmaß sie sich nicht vorzustellen vermochte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Acht Jahre später wußte sie, dass aus dieser Geschichte nur einer von beiden lebend herauskommen konnte. Als sie sich zur Flucht entschied, die letzten Kräfte ihres ausgezehrten Körpers mobilisierte und einen winzigen Moment der Unachtsamkeit des Täters ausnutzte, war ihr und auch sein Schicksal besiegelt. Sie war frei - Wolfgang Priklopil nahm sich noch am selben Abend das Leben, er warf sich vor einen Zug.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieses Buch ist hart. Nicht so sehr, weil es ein unfassbares Verbrechen detailliert schildert, sondern weil es dies aus der Sicht einer starken Frau tut, die jahrelang Opfer war und sich selbst befreien musste, weil schon längst niemand mehr nach ihr suchte. Doch sie lehnte die Opferrolle ab und kehrte in ein Leben zurück, das nun unter vollkommen anderen Vorzeichen stand als noch bei ihrer Entführung. Sie war nicht mehr das kleine, unsichere, dickliche Kind, das 1998 entführt wurde. Sie war eine junge Frau, die trotz aller Gräueltaten eines verwirrten Mannes nicht in ihrem Willen zerbrochen war, zu leben, zu überleben. Sie hat zu einer Stärke gefunden, die sicher nicht viele Menschen nach solchen Erlebnissen haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In einer sachlichen, oft psychologisierend und distanziert anmutenden Sprache erzählt sie von ihren Erlebnissen. Das Buch ist durchdrungen von Erklärungsversuchen für ihr eigenes und das Verhalten des Täter. Fast greifbar ihr Versuch, zu verstehen, warum Priklopil ihr das antat, warum sie sein Opfer wurde, aber auch die tiefe Abwehr gegen den Begriff &amp;#8220;Stockholm-Syndrom&amp;#8221;, der eine Solidarisierung mit dem Täter nahelegt, die sie nicht empfand. Es geht ihr um Verstehenwollen, nicht um Nähe und Einverständnis. Und es scheint ein Faktum, dass Priklopil in ihrem Leben sehr wichtig war. Er war der einzige Mensch, den sie in den acht Jahren ihrer Gefangenschaft zu sehen bekam. Von ihm hing definitiv ihr Leben ab, von seinen Entscheidungen, seinem guten Willen, letztlich seiner Existenz. Definitiv kein Grund für Natascha Kampusch, dies in einen Begriff zu packen, der sie erneut in eine Opferrolle drängt, ihr einen Stempel von etwas Krankhaftem aufdrückt&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nur selten nennt sie in dem Buch ihren Peiniger beim Namen. &amp;#8220;Der Täter&amp;#8221; ist der einzige Begriff, den sie ihm zugesteht und damit zieht sie letztlich unmissverständlich die Grenze zwischen ihm und ihr. Sie war seinem Willen ausgeliefert, es war seine Tat, mit der sie niemals einverstanden war. Letzteres muss sie eindeutig klarstellen, verhielt sie sich doch nach ihrer Selbstbefreiung nicht so, wie man es von einem anständigen Opfer erwartet. Da kommt eine junge Frau praktisch aus dem Nichts, tritt selbstsicher vor Kameras, gibt bezahlte Interviews, berichtet, was ihr zugestoßen ist, vermarktet geschickt das ihr angetane Leid, anstatt sich schamvoll und gebrochen elendig zu verkriechen und womöglich mit falschem Namen heimlich unterzutauchen, nur um in Ruhe gelassen zu werden. Ein Buch des Täters hätte man ohne zu zögern akzeptiert, das eines Opfers scheint suspekt. Ein Opfer hat gebrochen zu sein und schamvoll zu schweigen und dann rasch von der Bildfläche zu verschwinden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da wird über sie berichtet als einer Frau, die vielleicht sogar mit dem Mann eine Art Beziehung unterhielt, mit ihm ja sogar in Skiurlaub gefahren sei, zahlreiche Möglichkeiten zur Flucht ungenutzt verstreichen ließ. Da kann es ja gar nicht anders sein, als dass sie einverstanden war, so implizieren solcherlei Artikel. Oder &amp;#8220;wohlwollendere&amp;#8221; Berichte, in denen von einem Sexmonster die Rede war, welches ein kleines unschuldiges Kind jahrelang missbrauchte, obwohl dafür nie ein Beweis erbracht wurde oder sie dies irgendwann berichtet hätte. All dies kippte die Presse 2006 und später genüsslich über ihr aus, ihr, dem Opfer, das sich so gar nicht in die Opferrolle pressen ließ. Und je offensiver sie mit ihrem Schicksal umging, desto misstrauischer und abweisender begegnete man ihr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich selbst habe anfangs die Presseberichte noch interessiert verfolgt, doch irgendwann abgebrochen. Einzig ein Bericht von ihr selbst konnte geeignet sein, zu sehen was sie gesehen hatte, zu fühlen was sie fühlen musste, ihre Hilflosigkeit zu spüren und das &amp;#8220;Warum&amp;#8221; zu ergründen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieses Buch liegt jetzt vor und ich kann es allen empfehlen, die einmal hinter die Fassade dieses Verbrechens jenseits reißerischer Sensationspresseberichte sehen möchten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wünsche Natascha Kampusch, dass sie ihre Ziele verwirklichen kann und es ihr gelingt, ein Leben abseitig dieser furchtbaren Ereignisse zu finden. Das Erlebnis wird sicher immer Teil ihrer Vergangenheit sein - doch möge es nicht ihre Zukunft bestimmen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Buch kann im Buchhandel oder über den Amazon-Link bestellt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;© Bilder: Amazon.com Inc. und Tochtergesellschaften&lt;br /&gt;© Buchbesprechung 2010 Claudia Leweke&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; 
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    <pubDate>Thu, 24 Nov 2011 15:24:03 +0100</pubDate>
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